Von: Kamilla Tekautschitz
TAG 1: SAMSTAG
Am Morgen des 11. Aprils war es endlich soweit. Das Warten auf den Schnupperkurs hatte ein Ende. Die Teilnehmer des Grundkurs Rudern versammelten sich am Morgen im See-Club. Trotz dickem Nebel und kühlen Temperaturen war die Vorfreude gross.
Das Leitungsteam mit Sarah Zurbrügg-Greenaway, Henning Röth, Andrea Iten, Monica Studach, Regula Fehr und Ruth Wenger begrüsste die Teilnehmer im Clubraum und stellten das Programm vor. In Kleingruppen aufgeteilt, wurde wir in die Ruderbewegung eingeführt, lernten Boot und Material kennen, machten uns mit dem Handling des Boots vertraut und lernten das richtige Ein- und Aussteigen, ohne die Füsse oder Hände einzuklemmen oder sam Boot umzukippen.
Danach kam dann endlich die von den Teilnehmern sehnlichst erwartete erste kleine Ausfahrt. Die Boote wackelten, jeder versuchte, Gelerntes in die Tat umzusetzen. Wir haben uns bemüht, Hände, Arme, Beine, Ruder und letztlich das Boot so richtig in Bewegung zu setzen und dann auch noch synchron. Die Boote schaukelten. Aber, niemand fiel ins Wasser, kein Boot kenterte und ganz langsam setze sich Boot für Boot in Bewegung. Dank den Trainern wurden wir aus einer bunten Mischung von einzelnen Anfängern, ein Team im Boot.
Nach dieser kalten, erlebnisreichen Einheit auf dem See, wurden wir mit einer sonnigen Mittagspause auf der Terrasse belohnt. Die Sonne kam, es wurde klar und warm und die Stimmung wurde immer besser.
Bei Bilderbuchwetter am Nachmittag erschlossen wir uns Stück für Stück so langsam unsere Boote und bewegten uns mit immer entspannteren Handgelenken immer synchroner vorwärts. Die Begeisterung war groß. Alle waren vom Ruderfieber infiziert.
Von Müdigkeit keine Spur ;-).
TAG 2: SONNTAG
Am kommenden Tag trafen sich die Kursteilnehmer wieder im Clubraum. Nach dem intensiven ersten Tag, konnten wir es kaum erwarten, wieder aufs Wasser zu kommen.
Nach einem kurzem Theorieteil, ging es erstmal an den Rudergeräten. Wir wiederholten gründlich die Bewegung vom Vortag und lernten auf dem Trockenen, die richtige Bewegung auf den Sitzbeinhöckern (ein tolles Wort). Nachdem am Vortag der Schwerpunkt auf Händen und Armen lag, stand heute der Beinstoss im Fokus, bevor wir dann auf die Boote aufgeteilt wurden und endlich wieder aufs Wasser durften. Wir gaben alles, auch nach Mittagspause und einer Runde Theorie im Clubraum.
Am Ende des zweiten Tages waren wir total müde, geschafft, aber absolut glücklich.
TAG 3: MONTAGABEND
Am Montagabend fanden wir uns erneut alle im Clubraum ein. Die Teilnehmer strahlten. Obwohl es draußen wirklich unfreundlich war, wollten wir alle aufs Wasser. Das zeigte ganz klar: Diese Teilnehmer meinten es ernst mit dem Rudern. Wer gut gelaunt, bei Regen und Wind fröhlich über den See rudert, meint es ernst und wir wurden immer besser. Die Bewegungen wurden immer flüssiger, feiner, gemeinsamer und fließender. Die Handgelenke blieben locker, die Arme hingen an den Rudern, die Beine stemmten und all das gemeinsam. Wir hatten bestanden, teilte uns dann das mega Leitungsteam mit.
TAG 4: MITTWOCHABEND
Als wir am Mittwochabend die Boote zu Wasser ließen, waren die Handgriffe schon sehr sicher. Als wir los ruderten, waren wir im Fluss der Bewegung miteinander und genossen eine wunderbare Ausfahrt. Allen stand die Begeisterung ins Gesicht geschrieben.
Das Schulungskonzept ist aufgegangen. Die letzten vier Tage waren intensiv, aber alles fügte sich wunderbar zu einem Ganzen zusammen.
Wir danken dem Leitungsteam, dass jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin unentwegt zur Seite stand und uns aus einer Gruppe unterschiedlicher Einzelpersonen zu einem Team zusammengebracht hat. MERCI!
Nun freuen wir uns, Euch, lieber Mitglieder des See-Club Zugs, kennen zu lernen, mit Euch zu rudern und von Euch zu lernen.
Lasst uns rudern. 😃
PS: Wir helfen auch bei der Arbeit neben all dem Vergnügen. 😉













